Gruppe C: Schweden und USA nach Siegen im Viertelfinale

von Robert am 2. Juli 2011

Schwe­den und die USA dür­fen für das Vier­tel­fi­nale pla­nen. Die Skan­di­na­vie­rin­nen behiel­ten in einem knap­pen Spiel gegen Nord­ko­rea mit 1:0 die Ober­hand, wäh­rend die US-Girls mit zwei Traum­to­ren Kolum­bien keine Chance ließ.

In einem kampf­be­ton­ten Spiel erwischte Schwe­den einen bes­se­ren Start und hätte bereits nach zwei Minu­ten in Füh­rung gehen müsse, doch Star­spie­le­rin Lotta Sche­lin ver­passte aus aus­sichts­rei­cher Posi­tion knapp. Das sollte aber vor­erst das ein­zige High­light blei­ben. Doch nach unter­halt­sa­mem Beginn sank das Niveau nach gut 30 Minu­ten und so ging es tor­los in die Kabine.

Unmit­tel­bar nach Wide­r­an­pfiff hätte Schwe­den nach einem dicken Pat­zer von Nord­ko­reas Kee­pe­rin Myong Hui Hong fast die Füh­rung erzielt, doch der Ball wurde mit ver­ein­ten Kräf­ten geklärt. Eine Vier­tel­stunde war es aber dann soweit. Schwe­den kom­bi­nierte und Lisa Dah­l­qvist behielt die Ner­ven und schob unbe­drängt zur ver­dien­ten Füh­rung ein. Nord­ko­rea machte danach auf und drängte mit dem Mut der Ver­zweif­lung auf den Aus­gleich. Beste Chance hatte Un Hyang Ri (72.), doch ihr Kopf­ball wurde gerade noch so auf der Linie geklärt. Schwe­den kam aber sel­ber kurz vor Spie­lende noch zu drei gro­ßen Chan­cen, so dass der Sieg unterm Strich ver­dient ist.

Zwei Siege bedeu­ten für den Mit­fa­vo­rit der „Tre Kro­nors“ nicht nur den bes­ten WM-Start der Geschichte, son­dern zugleich auch den Ein­zug ins Vier­tel­fi­nale. Dort steht auch Grup­pen­geg­ner USA, die ihrer Favo­ri­ten­rolle gegen Kolum­bien mehr als gerecht wurden.

Heather O’Reilly, USA.

Hea­ther O’Reilly brachte das US-Team mit einem schö­nen Tor in Front. Foto: Wikipedia/Johnmaxmena2

USA ohne Mühe gegen Kolumbien

Mit 3:0 haben die US-Girls die WM-Debütantinnen bezwun­gen und mit ziel­stre­bi­gem Fuß­ball über­zeugt. In der ein­sei­ti­gen Begeg­nung erspiel­ten sich die USA zahl­rei­che Chan­cen, wobei Hea­ther O’Reilly (13.) den Tor­rei­gen mit einem wun­der­schö­nen Dis­tanz­tref­fer eröff­nete. Danach wei­ter nur Ein­bahn­stra­ßen­fuß­ball, wobei die Sundhage-Elf es ver­passte, die Über­le­gen­heit in Tore umzu­mün­zen. So blieb es bei der Halb­zeit­füh­rung, obwohl es hätte 3:0 oder 4:0 ste­hen müssen.

Nach der Pause zeigte es die ein­ge­wech­selte Megan Rapi­noe (50.) wie es geht und jagte die Kugel prä­zise aus 14 Meter in die Maschen. Kurz dar­auf erhöh­ten die Amis mit Hilfe von Tor­hü­te­rin auf 3:0, als sie sich einen Schuss von Carli Lloyd per­sön­lich ins Tor boxte. Der Drops war gelutscht und die Kolum­bia­ne­rin­nen hat­ten Glück, dass es am Ende beim 3:0 blieb.

Im letz­ten Grup­pen­spiel kommt es zum Spit­zen­spiel zwi­schen Schwe­den und USA, wobei den Ame­ri­ka­ne­rin­nen ein Unent­schie­den für Platz eins ausreicht.

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