Schweden und die USA dürfen für das Viertelfinale planen. Die Skandinavierinnen behielten in einem knappen Spiel gegen Nordkorea mit 1:0 die Oberhand, während die US-Girls mit zwei Traumtoren Kolumbien keine Chance ließ.
In einem kampfbetonten Spiel erwischte Schweden einen besseren Start und hätte bereits nach zwei Minuten in Führung gehen müsse, doch Starspielerin Lotta Schelin verpasste aus aussichtsreicher Position knapp. Das sollte aber vorerst das einzige Highlight bleiben. Doch nach unterhaltsamem Beginn sank das Niveau nach gut 30 Minuten und so ging es torlos in die Kabine.
Unmittelbar nach Wideranpfiff hätte Schweden nach einem dicken Patzer von Nordkoreas Keeperin Myong Hui Hong fast die Führung erzielt, doch der Ball wurde mit vereinten Kräften geklärt. Eine Viertelstunde war es aber dann soweit. Schweden kombinierte und Lisa Dahlqvist behielt die Nerven und schob unbedrängt zur verdienten Führung ein. Nordkorea machte danach auf und drängte mit dem Mut der Verzweiflung auf den Ausgleich. Beste Chance hatte Un Hyang Ri (72.), doch ihr Kopfball wurde gerade noch so auf der Linie geklärt. Schweden kam aber selber kurz vor Spielende noch zu drei großen Chancen, so dass der Sieg unterm Strich verdient ist.
Zwei Siege bedeuten für den Mitfavorit der „Tre Kronors“ nicht nur den besten WM-Start der Geschichte, sondern zugleich auch den Einzug ins Viertelfinale. Dort steht auch Gruppengegner USA, die ihrer Favoritenrolle gegen Kolumbien mehr als gerecht wurden.
USA ohne Mühe gegen Kolumbien
Mit 3:0 haben die US-Girls die WM-Debütantinnen bezwungen und mit zielstrebigem Fußball überzeugt. In der einseitigen Begegnung erspielten sich die USA zahlreiche Chancen, wobei Heather O’Reilly (13.) den Torreigen mit einem wunderschönen Distanztreffer eröffnete. Danach weiter nur Einbahnstraßenfußball, wobei die Sundhage-Elf es verpasste, die Überlegenheit in Tore umzumünzen. So blieb es bei der Halbzeitführung, obwohl es hätte 3:0 oder 4:0 stehen müssen.
Nach der Pause zeigte es die eingewechselte Megan Rapinoe (50.) wie es geht und jagte die Kugel präzise aus 14 Meter in die Maschen. Kurz darauf erhöhten die Amis mit Hilfe von Torhüterin auf 3:0, als sie sich einen Schuss von Carli Lloyd persönlich ins Tor boxte. Der Drops war gelutscht und die Kolumbianerinnen hatten Glück, dass es am Ende beim 3:0 blieb.
Im letzten Gruppenspiel kommt es zum Spitzenspiel zwischen Schweden und USA, wobei den Amerikanerinnen ein Unentschieden für Platz eins ausreicht.
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