Gruppe B: Japan zaubert sich ins Viertelfinale – England fast blamiert

Mit einer Glanz­leis­tung gegen Mexiko hat sich Japan das Ticket für das Vier­tel­fi­nale gesi­chert. Die Asia­tin­nen boten beim 4:0-Kantersieg den bis dato Fuß­ball die­ser WM. Weni­ger glor­reich hin­ge­gen der Auf­tritt von Eng­land, doch am Ende reichte es zu einem schmei­chel­haf­ten 2:1-Sieg gegen Neu­see­land. Die K.o.-Runde ist zum Grei­fen nah.

Spä­tes­tens jetzt weiß jeder, dass mit Japan bei die­ser WM zu rech­nen ist. Die Elf von Coach Norio Sasaki lie­ferte schon in der ers­ten Hälfte eine tolle Leis­tung ab – den bes­ten Fuß­ball die­ser WM. Mit schnel­lem und siche­rem Kom­bi­na­ti­ons­spiel lie­ßen sie den Mexi­ka­ne­rin­nen nicht den Hauch einer Chance und mach­ten früh­zei­tig klar, wer auf dem Platz das Sagen hat. Ent­spre­chend schnell fie­len die Tore. Erst köpfte die über­ra­gende Homare Sawa (13.) aus kur­zer Dis­tanz zur früh­zei­ti­gen Füh­rung ein, bevor Shi­nobu Ohno (15.) kurze Zeit spä­ter nach fei­ner Ein­zel­leis­tung und einem sat­ten Schuss ins rechte Eck für die Vor­ent­schei­dung sorgte. Den 3:0-Halbzeitstand besorgte Sawa erneut mit dem Kopf. Und Mexiko? Die ver­ka­men im ers­ten Durch­gang zu Sta­tis­ten. Völ­lig harm­los, viele Fehl­pässe und keine ein­zige Torchance.

Nach der Pause schal­te­ten die Japa­ne­rin­nen einen Gang zurück waren aber wei­ter­hin
Über­le­gen und hat­ten das Spiel jeder­zeit unter Kon­trolle. Homare Sawa krönte ihren Gala-Auftritt, als sie in der 80. Minute den 4:0-Endstand und zugleich einen Hat­trick markierte.

Sarah Gregorius.

Erzielte die Füh­rung für die “Kiwis”: Sarah Gre­go­rius. Foto: Wikipedia/Camw

Glück­li­cher Sieg für schwa­ches England

Wäh­rend Japan Traum­fuß­ball bot, bekle­ckerte sich der Geheim­fa­vo­rit Eng­land wenig mit Ruhm und konnte den Kopf gerade noch ein­mal aus der Schlinge zie­hen. Zwar waren die „Three Lio­nesse“ gegen Außen­sei­ter Neu­see­land in der Anfangs­vier­tel­stunde das bes­sere Team, doch für den Pau­ken­schlag sorg­ten die „Kiwis“. Sarah Gre­go­rius (18.) brachte Neu­see­land etwas über­ra­schend in Füh­rung. Die Eng­län­de­rin­nen danach mit Wut im Bauch und ver­such­ten es ver­mehrt mit Dis­tanz­schüs­sen, doch es sprang nichts Zähl­ba­res heraus.

Nach dem Wech­sel stei­gerte sich Eng­land all­mäh­lich und konnte die Par­tie tat­säch­lich dre­hen. Jill Scott (63.) war mit dem Kopf zur Stelle und zehn Minu­ten vor Schluss jagte Jes­sica Clarke (81.) die Kugel aus kur­zer Dis­tanz und nach einem Tor­wart­feh­ler zum Sieg­tref­fer über die Linie. Unterm Strich ein durch­aus glück­li­cher Erfolg. Den Eng­län­de­rin­nen reicht im letz­ten Grup­pen­spiel gegen Japan ein Unent­schie­den. Mexiko braucht hin­ge­gen gegen die „All Whi­tes“ einen hohen Sieg und muss zugleich auf eine Nie­der­lage Eng­lands hoffen.

[Gesamt:1    Aver­age: 5/5]
Gruppe B: Japan zau­bert sich ins Vier­tel­fi­nale – Eng­land fast bla­miert aver­age rating 5/5 1 Besucherbewertungen