7. April 2008
Frauen-WM 2011 in Gefahr?
Wie sport.de berichtet, könnten die Kartellrechtsvorwürfe gegen den DFB und die DFL noch weitere Kreise ziehen als befürchtet. Als Folge könnte sogar die Austragung der Fußball-WM 2011 auf wackeligen Beinen stehen.
Nachdem die bisherige Vergabepraxis für die Fußball-Vermarktungsrechte unter Absprachen zwischen DFB und DFL künftig nicht mehr möglich zu sein scheint, herrscht große Unsicherheit für die Zeit nach der Fußball-EM der Herren in diesem Jahr.
Weitere Millionenstrafen — geschätzte 80 Millionene Euro für den DFB und satte 175 Millionen für die DFL — würden ihr Übriges leisten.
Im schlimmsten Fall könnte das bedeuten, daß der DFB die Austragung der Frauen-WM bis 2011 nicht mehr gewährleisten kann, und diese wieder an die FIFA zurückgeben müsste.
Für Deutschland wäre das nach der Herren-WM 2006 und den grandiosen Leistungen des Damen-Kaders in den letzten Jahren natürlich die größtmöglich denkbare Blamage.
Optimistisch blicken läßt die Unterstützung von Innenminister Wolfgang Schäuble und die positiven Entscheidungen des Bundeskartellamts für die nächsten DFB-Länderspiele sowie das Pokal-Endspiel.
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