Japan gehört bei der Frauen-WM 2011 zum erweiterten Favoritenkreis. Die Hoffnungen auf den WM-Titel sind berechtigt, schließlich rangiert Japan in der FIFA-Weltrangliste auf dem 4. Platz, war bei allen fünf Weltmeisterschaften dabei und ist zudem Vize-Meister in Asien. Doch kann der erfahrenen Truppe in Deutschland der ganz große Wurf gelingen?
Genau wie die japanische Herren-Nationalmannschaft überzeugt das weibliche Pendant mit ihrem kämpferischen, taktischen und technisch anspruchsvollem Fußball. Wenn die Tagesform stimmt, können die flinken Japanerinnen so ziemlich jeder Nation große Schwierigkeiten bereiten.
In der Gruppe B bekommt es Japan mit England, Mexiko und Neuseeland zu tun, wobei man zusammen mit den Britinnen heißer Anwärter auf das Erreichen des Achtelfinals ist.
Aushängeschild der Nadeshiko Japan, so der Spitzname der Auswahl, ist die torgefährliche Spielmacherin Homare Sawa. Seit zehn Jahren gehört sie fest zum Team und hat seither über 150 Länderspiele bestritten. Aber auch die beiden Bundesligaspielerinnen Yuki Nagasto von Turbine Potsdam sowie Kozue Ando vom FCR Duisburg gehören zu den wichtigen Spielerinnen. Zudem sollte man sich den Namen von Mana Iwabuchi merken. Dem Jungstar wird eine große Zukunft prognostiziert.
WM-Prognose Japan
Bislang konnte Japan international noch keine großen Triumphe einfahren. So wird es auch bei der WM in Deutschland. Der Mannschaft von Trainer Norio Sasaki fehlt es noch an Siegermentalität und Selbstvertrauen. Zudem haben die Spielerinnen vor allem gegen europäische Teams Nachteile in der körperlichen Robustheit. Das Erreichen des Halbfinals ist möglich, doch Endstation ist schon im Viertelfinale.

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