Die deutschen Fußballdamen sind in WM-Form. Im letzten Härtetest vor der WM feierte die Truppe von Silvia Neid einen hochverdienten 3:0-Erfolg gegen den Dauerrivalen Norwegen, musste sich aber lange in Geduld üben.
Das DFB-Team hatte in Mainz vorerst mit Startschwierigkeiten zu kämpfen und präsentierte sich vor allem in der Defensive immer wieder unsicher. Nach 30 Minuten war Deutschland aber die klar dominierende Mannschaft und bot eine starke Offensivleistung die zu zahlreichen Chancen führte. Doch das norwegische Bollwerk konnte dem Druck standhalten und so ging es torlos in die Kabine.
Drei Tore in drei Minuten
In der zweiten Halbzeit setzte sich das Geduldsspiel fort, wobei die drei eingewechselten Spielerinnen Melanie Behringer, Alexandra Popp und Flügelflitzer Fatmire Bajramaj (kamen für Grings, Prinz und Garefrekes) für frischen Wind sorgten. Die deutsche Elf mit klaren Feldüberlegenheit und Chancen im Minutentakt, wobei auch die physische Überlegenheit deutlich zu sehen war. Von den Skandinavierinnen kam hingegen herzlich wenig und man konnte nur in der Defensive überzeugen. Knapp zehn Minute vor dem Ende erzielte Simone Laudehr nach einer Ecke die überfällige 1:0-Führung. Der Bann war gebrochen und Popp erzielte mit einem Doppelpack binnen zwei Minuten den 3:0-Endstand.
Die deutschen Fußballheldinnen untermauern ihre starke Frühform und können optimistisch Richtung WM-Eröffnungsspiel gegen Kanada (26. Juni in Berlin) blicken, in das der Titelverteidiger natürlich als haushoher Favorit geht. Bundestrainerin Neid wird bis dahin noch an der Stammformation feilen, wobei lediglich die Innenverteidigung ein paar Sorgen macht.
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