Birgit Prinz wird ihre Nationalmannschaftskarriere beenden. Somit verliert die deutsche Elf nicht nur eine große Persönlichkeit, sondern zugleich ihre Kapitänin. Doch wer soll das Amt in der Nach-Prinz-Ära übernehmen. Kurzfristig gibt es viele Kandidatin, doch auf langer Sicht wäre Simone Laudehr das Nonplusultra und die Ideallösung.

Simone Laudehr als ideale Kandidatin für das zukünftige Kapitäns-Amt. Foto: Flickr/.xtranews.de
Mit Birgit Prinz und Ariane Hingst werden zwei Führungsspielerinnen, die zuletzt aber nicht mehr zur ersten Wahl gehörten, ihre Karriere im DFB-Team beenden. Als neue Leitwölfe sind wohl jetzt schon Torfrau Nadine Angerer, Flügelflitzer Kerstin Garefrekes oder Stürmerin Inka Grings gesetzt. Eine der drei wird von Teamchefin Silvia Neid definitiv die Kapitänsbinde übernehmen. Doch die Frauen sind alle über 30 Jahre und auch ihre Karriere wird spätestens nach der EM 2013 in Schweden zu Ende sein. Was dann?
Führungsspieler 2.0: Laudehr, Hings, Bajramaj sind bereit
Bis dahin ist die aufstrebende Generation um Melanie Behringer, Fatmire Bajramaj, Ariane Hingst und natürlich Simone Laudehr weiter gereift, die allesamt Führungsqualitäten besitzen. Allen voran Behringer, die für das Amt der Spielführerin prädestiniert ist. Mit ihren 25 Lenzen ist die defensive Mittelfeldspielerin jetzt noch etwas zu jung für den Posten, doch in wenigen Jahren gibt es keine bessere Kandidatin als sie.
Laudehr heiß auf Kapitänsbinde
Das ist allein schon ihrer wichtigen Position im defensiven Mittelfeld zu verdanken, wo Laudehr dirigieren und kommandieren muss, um Räume zuzumachen usw. Und bei der WM hat die Spielerin des FCR Duisburg ihre Führungsqualitäten auf dem Platz bewiesen, vor allem als von den anderen erfahrenen Spielerinnen wenig kam. Sie selbst erklärte im Interview mit der „SportBild“, dass sie durchaus Interesse an der Binde hat. „Ich kann mir sehr gut vorstellen, Spielführerin zu werden. Wenn ich auf die 30 zugehe, kommt sicherlich die Zeit, in der ich die Mannschaft führen möchte.“
Das zeugt von Selbstbewusstsein, was für das Amt des Mannschaftskapitän auf jeden Fall sehr wichtig ist.
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