Trotz großer Kritik an ihrer Person hat sich Silvia Neid dazu entschlossen, auch in Zukunft Bundestrainerin der deutschen Frauennationalmannschaft zu bleiben. Die Entscheidung fiel früher als erwartet, hatte sich die 47-Jährige doch ein paar Wochen Bedenkzeit erbeten. Doch gute Gespräche und eine große Rückendeckung haben Neid schnell davon überzeugt, ihren bis 2016 laufenden Vertrag zu erfüllen.
Silvia Neid hat der Ehrgeiz gepackt. Nach dem schwachen WM-Auftritt und frühzeitigem Scheitern will sie lieber heute als morgen wieder mit den DFB-Mädels arbeiten und die neuen Herausforderungen meistern. Olympia 2012 in London findet dabei leider ohne Deutschland statt, so gilt der Fokus auf die EM 2013 in Schweden.
Neid: Großer Zuspruch als Antrieb
Doch dabei hatte Silvia Neid ernsthaft über einen Rücktritt nachgedacht, woran sie jetzt aber keine Gedanken mehr verschwendet. “Ich habe so viel Zuspruch bekommen, von meinen Spielerinnen und auch anderen, dass ich wieder voller Tatendrang bin. Ich kann es kaum erwarten, wieder unten am Platz zu stehen”, erklärte Neid im ZDF-Interview und sagte weiter: „Nach dem auch für mich enttäuschenden Ausscheiden bei der WM brauchte ich ein paar Tage zum Nachdenken. Der große Zuspruch meiner Mannschaft und das Vertrauen, dass mir DFB-Präsident Dr. Zwanziger und Generalsekretär Wolfgang Niersbach noch einmal persönlich ausgesprochen haben, waren für mich der entscheidende Antrieb weiter zu machen. Ich freue mich auf die nächsten Herausforderungen.“
Im Kreise der Nationalmannschaft und beim DFB wird man über Neids schnelle Entscheidung sehr froh und erleichtert sein.

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