30. August 2009
Es war abzusehen, daß Bundestrainerin Silvia Neid nach dem vorzeitig erreichten Vorrundensieg nur mit einer B-Elf auflaufen würde und die Spielerinnen eher mit angezogener Handbremse spielen würden um Kräfte zu schonen und keine unnötigen Verletzungen zu riskieren. Zudem ging es gegen Außenseiter Island, entsprechendes Taktieren war also durchaus legitim.
Leider trat dann auch das erwartete, eher langweilige und mühsame Spiel ein. Ein schwaches Spiel in der Offensive beider Mannschaften sorgten für nur wenige Torchancen. Lediglich die Einwechslung von Inka Grings für Birgit Prinz zur Halbzeit sorgte für den einzigen Treffer der Partie. Grings musste jedoch kurz darauf wieder verletzt ausgewechselt werden.
Immerhin hatten die Reservespielerinnen so auch die Gelegenheit zu ihrem Einsatz in diesem Turnier, für die Stammspielerinnen heißt es jedoch die heute gesparten Kräfte wieder gezielt zu mobilisieren und das Niveau weiter zu steigern. Die folgende Endrunde verzeiht keine Nachlässigkeiten.
Freitag geht es dann gegen den Zweiten der Gruppe C. Momentan stehen die Chancen noch offen für alle Gruppenteilnehmer (England, Schweden, Italien und Russland).
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27. August 2009
Nach dem bereits souveränen 4:0-Erfolg gegen Norwegen legen die deutschen Fußballfrauen nach: auch gegen den anderen Titelaspiranten der Gruppe B Frankreich gelang ein eindrucksvoller Sieg mit satten vier Toren Vorsprung.
Anders als beim EM-Debüt konnte die Nationalelf bereits in der ersten Hälfte des Spiels auch ihre Torchancen nutzen. Mit drei Teffern durch Inka Grings, Annike Krahn und Melanie Behringer schien das Spiel bereits zur Halbzeitpause entschieden. Linda Bresonik verwandelte gleich zu Beginn der Zweiten Halbzeit einen Handelfmeter, so daß es die Deutschen angesichts des großen Vorsprungs fortan etwas ruhiger angehen lassen konnten. Auch der Anschlußtreffer zur Rettung der Ehre der Französinnen durch Gaétane Thiney konnte das Spiel letztlich nicht mehr drehen. Zu groß war der Vorsprung, zu konzentriert spielten die Frauen um Trainerin Silvia Neid. In der Nachspielzeit machte dann die nach ihrer Knieverletzung erstmals eingewechselte Simone Laudehr den Torreigen perfekt.
Damit hat sich Deutschland bereits vorzeit für das Viertelfinale bei dieser EM qualifiziert, so daß es die DFB-Damen beim letzten Vorrundenspiel am Sonntag gegen Island etwas ruhiger angehen lassen können.
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24. August 2009
Zum fünften Mal in Folge wollen die deutschen Fußball-Heldinnen den Europameistertitel nach Hause bringen. Doch das Los stellte sie gleich auf eine harte Probe. Mit Norwegen und Frankreich sind gleich zwei Titelanwärter in der Vorrundengruppe, am heuten Tage hieß es gegen Erstere anzutreten.
Nach einer starken Startphase, und einem abseitsbedingten nicht gegebenen Tor von Inka Grings, leitete Linda Bresonik nach gut einer halben Stunde den Führungstreffer nach einem Elfmeter, provoziert durch ein Foul von Maren Mjelde an Rekord-Nationalspielerin Birgit Prinz, ein. In den letzten beiden Dritteln konnten beide Mannschaften ihre guten Chancen nicht verwerten, erst in den allerletzten Minuten des Spiels und der anschließenden Nachspielzeit konnte Deutschland mit zwei Toren von Fatmire Bajramaj und Einem durch Anja Mittag den klaren und letztlich auch verdienten 4:0-Endstand sichern.
“In der ersten Halbzeit haben wir sehr, sehr gut gespielt. Wir standen gut, das Problem war nur: Wir haben nicht getroffen” kommentiere Bundestrainerin Silvia Neid im Anschluß die zeitweise Zitterpartie.
Am Donnerstag wartet mit Frankreich ein weiterer anspruchsvoller Gegner auf die Frauen-Nationalelf, der sicherlich auch eine geringe Chancenauswertung kaum verzeihen werden will.
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