30. September 2008

Die WM-Stadien für 2011

Filed under: Allgemein,Vorfeld — Jens @ 17:10

Das Com­pu­ter Board Forum

Die Ent­schei­dung für die Aus­tra­gungs­stät­ten der Damen-Fußballweltmeisterschaft 2011 in Deutsch­land ist gefal­len. Aus 11 hoch­ka­rä­ti­gen Bewer­bun­gen wähl­ten die Orga­ni­sa­to­ren 9 Spiel­stät­ten — das sind immer­hin 50% mehr als noch bei der letz­ten WM in China — für die 32 Spiele wäh­rend der WM:

Commerzbank-Arena Frank­furt
In der Hei­mat­stadt des 1. FFC Frank­furt fin­det auch die Final-Begegnung bei der WM 2011 statt. Knapp 50.000 Zuschauer faßt die 2005 erbaute Arena.
Olym­pia­sta­dion Berlin
Aus­tra­gungs­ort für das Eröff­nungs­spiel 2011 ist die Haupt­stadt. Fast 75.000 Plätze war­ten auf ein vol­les Haus.
impuls Arena Augsburg
Ein Neu­bau in 2 Bau­pha­sen für ins­ge­samt 70 Mil­lio­nen Euro soll am Ende 49.000 Fans begeistern.
rewirpower-Stadion Bochum
23.000 Zuschauer Fas­sungs­ver­mö­gen und geplante 3 Mil­lio­nen Euro an Inves­ti­tio­nen ver­spre­chen gute Stim­mung bei den Begeg­nun­gen der Frauen-WM.
Rudolf-Harbig-Stadion Dres­den
Der ein­zige Aus­tra­gungs­ort im Osten Deutsch­lands befin­det sich noch bis nächs­tes Jahr im Neu­bau. Für 42 Mil­lio­nen Euro ent­ste­hen 27.000 Zuschauerränge.
BayA­rena Leverkusen
54 Mil­lio­nen Euro flie­ßen in den Neu­bau noch bis im nächs­ten Jahr. 30.000 Fußball-Fans bie­tet die Arena Platz.
Borussia-PARK Mön­chen­glad­bach
46.000 Glad­ba­cher dür­fen sich end­lich auch auf hoch­ka­rä­ti­gen Frau­en­fuß­ball vor Ort freuen.
Rhein-Neckar-Arena Sins­heim
Ende die­sen Jah­res soll der Neu­bau für 60 Mil­lio­nen Euro fer­tig­ge­stellt sein. Über 25.000 Ränge wer­den bis dahin entstehen.
Volks­wa­gen Arena Wolfsburg
Eben­falls 25.000 Zuschauer dür­fen sich auf Fußball-Krimis in der Wolfs­bur­ger Arena freuen.

Die Bewer­ber Mag­de­burg und Bie­le­feld gin­gen lei­der leer aus.

Quelle: Sport.de

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7. April 2008

Frauen-WM 2011 in Gefahr?

Filed under: Vorfeld — Jens @ 13:50

Das Com­pu­ter Board Forum

Wie sport.de berich­tet, könn­ten die Kar­tell­rechts­vor­würfe gegen den DFB und die DFL noch wei­tere Kreise zie­hen als befürch­tet. Als Folge könnte sogar die Aus­tra­gung der Fußball-WM 2011 auf wacke­li­gen Bei­nen stehen.

Nach­dem die bis­he­rige Ver­ga­be­pra­xis für die Fußball-Vermarktungsrechte unter Abspra­chen zwi­schen DFB und DFL künf­tig nicht mehr mög­lich zu sein scheint, herrscht große Unsi­cher­heit für die Zeit nach der Fußball-EM der Her­ren in die­sem Jahr.
Wei­tere Mil­lio­nen­stra­fen — geschätzte 80 Mil­lio­nene Euro für den DFB und satte 175 Mil­lio­nen für die DFL — wür­den ihr Übri­ges leisten.

Im schlimms­ten Fall könnte das bedeu­ten, daß der DFB die Aus­tra­gung der Frauen-WM bis 2011 nicht mehr gewähr­leis­ten kann, und diese wie­der an die FIFA zurück­ge­ben müsste.
Für Deutsch­land wäre das nach der Herren-WM 2006 und den gran­dio­sen Leis­tun­gen des Damen-Kaders in den letz­ten Jah­ren natür­lich die größt­mög­lich denk­bare Bla­mage.
Opti­mis­tisch bli­cken läßt die Unter­stüt­zung von Innen­mi­nis­ter Wolf­gang Schäu­ble und die posi­ti­ven Ent­schei­dun­gen des Bun­des­kar­tell­amts für die nächs­ten DFB-Länderspiele sowie das Pokal-Endspiel.

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