31. Oktober 2007
Stimmen zur WM-Vergabe an Deutschland
Nach der erfreulichen Nachricht von heute, hier eine gesammelte Auswahl prominenter Stimmen zur Vergabe der Frauen-WM an Deutschland:
Silvia Neid, Bundestrainerin:
Dieses Turnier bietet die Chance, einmal mehr Werbung für den Frauenfußball zu machen, unseren Sport national und international weiter voran zu bringen. Dieser Herausforderung sind wir uns bewusst, wir wissen, dass viel Arbeit vor uns liegt, aber wir stellen uns ihr gerne. Die Mannschaft wird sich gleich treffen und vielleicht werden wir auch ein bisschen singen. Groß feiern geht allerdings nicht, denn wir müssen uns auf das nächste Spiel vorbereiten.
Birgit Prinz, Nationalmannschaftskapitänin:
Das wird ein tolles Ereignis. Ich denke, dass es für alle Mannschaften, die teilnehmen, ein toller Event wird. Es wird eine tolle Stimmung geben und gut organisiert sein. Nochmals Dank auch an Kanada.
Nadine Angerer, Nationaltorhüterin:
Jetzt wird Frauenfußball bis 2011 ständig ein Thema sein. Eine WM ist ja nicht nur ein Vier-Wochen-Event. Vielmehr werden wir viel zusätzliche Gelegenheiten haben, für unseren Sport zu werben.
Ich bin felsenfest davon überzeugt, dass wir gute Gastgeber sein werden. Ich habe jetzt schon das Gefühl, dass die Nation einfach Bock auf dieses Turnier hat. Wir haben tolle Stadien, in denen tolle Stimmung herrschen wird. Die WM 2011 wird eine große Sache.
Babett Peter, Nationalspielerin:
Es wäre das Größte für mich, bei der WM 2011 im eigenen Land spielen zu dürfen. Das ist eine Chance, die man normalerweise nur einmal in der Karriere erhält. Ich kriege jetzt schon Gänsehaut, wenn ich mir vorstelle, wie die Stimmung in den Stadien bei unseren Spielen sein wird.
Ariane Hingst, Nationalspielerin:
Das ist eine riesige Sache, dass die WM 2011 in Deutschland stattfindet. Das ist eine große Chance für den Frauenfußball, weil jetzt vier Jahre Zeit sind, um dieses Turnier vorzubereiten. In dieser Zeit wird der Frauenfußball im Fokus des Interesses stehen, ihm wird hierzulande eine Aufmerksamkeit zu teil werden wie nie zuvor. Das wird eine ganz spannende Zeit werden.
Kerstin Stegemann, Nationalspielerin:
Das ist wunderbar, dass wir die WM bekommen haben. Das gönne ich vor allen Dingen den jungen Spielerinnen. Aber darüber dürfen wir nicht vergessen, dass wir in den kommenden Jahren noch andere große sportliche Ziele haben wie die Olympischen Spiele 2008 in Peking oder die Europameisterschaft 2009 in Finnland.
Fatmire Bajramaj, Nationalspielerin:
Ich freue mich. werden die Leute nicht enttäuschen. Wie immer seid ihr zu Gast bei Freunden.
Jogi Löw, Bundestrainer:
Ich bin überzeugt, dass die WM in Deutschland wie schon im Sommer 2006 ein großes Fest für alle wird und die tolle Stimmung im ganzen Land der Frauen-Nationalmannschaft helfen wird, den angestrebten Titel-Hattrick tatsächlich zu schaffen.
Arne Friedrich, Nationalspieler:
Das ist eine super Sache. Ich habe die Emotionen und den Trubel vergangenes Jahr hautnah miterleben dürfen. Die Spielerinnen können sich darauf freuen. Die WM wird dem Frauenfußball sicher helfen.
Theo Zwanziger, DFB-Präsident:
Natürlich sind wir sehr stolz und dankbar für diese Auszeichnung, nach der Männer-WM 2006 bereits im Jahr 2011 die Frauen-WM ausrichten zu dürfen. Es ist eine ganz große Ehre für uns. Deutschland, das Land, die Menschen, die Regierung, der DFB freuen sich auf diese Aufgabe. Frauen-Fußball ist eine riesige Entwicklungschance rund um den Erdball. Fußball ist endlich auch für die Mädchen da. Wir versprechen Ihnen, nicht die WM 2006 nachzuahmen, das geht nicht. Wir versuchen, eine Weltmeisterschaft aufzubauen, die von Fairplay, Anerkennung und Respekt geprägt ist. Heute sind wir der Sieger, aber am Ende werden wir alle Sieger sein.
Franz Beckenbauer, DFB-Vizepräsident:
Ich habe meinen Freunden im Exekutivkomitee gesagt: “Ich kann für alles garantieren, außer das Wetter”.
Jeder hat seinen Teil beigetragen. Mein Vorteil ist, dass ich in dem Komitee sitze, dass das meine Freunde sind, die ich schon Jahrzehnte kenne. Ich habe vielleicht ein bisschen beigetragen.
Matthias Sammer, DFB-Sportdirektor:
Die Vergabe der WM 2011 nach Deutschland ist eine große Ehre, aber auch eine große Herausforderung für den DFB. Es gilt künftig, die durch das Turnier erhöhte öffentliche Aufmerksamkeit für den Frauen-Fußball dazu nutzen, weitere Nationalspielerinnen als Vorbilder für die Kinder und Jugendlichen in den Blickpunkt zu rücken und dadurch die Nachwuchsarbeit des DFB weiter zu stärken. Ein Ziel der WM 2011 muss es sein, dass davon in Deutschland der Mädchenfußball an der Basis profitiert.
Oliver Bierhoff, Nationalmannschaftsmanager:
Der Gewinner der Entscheidung von Zürich ist schon jetzt der Frauen– und Mädchenfußball in Deutschland, aber natürlich hoffen wir auch, dass in fünf Jahren auf internationaler Ebene viel für den Frauenfußball bewegt werden kann.
Siegfried Dietrich, Manager 1. FFC Frankfurt:
Es ist ein Traum und einfach großartig, dass wir nun auf dem dreieinhalbjährigen Weg zur WM 2011 mit einem riesigen Vorbereitungsprogramm die Chance haben, die Menschen in Deutschland noch mehr für den Frauenfußball zu begeistern und damit Signalwirkung in die Welt zu senden. Die Ausrichtung der WM 2011 im eigenen Land wird den Frauenfußball in eine neue Dimension führen.
Andreas Müller, Manager Schalke 04:
Ich bin sicher, dass die Frauen-Weltmeisterschaft in Deutschland die kleine Schwester der Männer-WM 2006 werden wird und die Fans ähnlich begeistert.
Dieter Hoeneß, Manager Hertha BSC Berlin:
Ich freue mich sehr für die deutsche Frauen-Nationalmannschaft. Die Entscheidung ist für mich eine logische Konsequenz. Wir haben in der Vergangenheit oft genug bewiesen, dass wir solche Großveranstaltungen organisieren können. Vor allem für die Stadt Berlin freut es mich. Ich kann mir gut vorstellen, dass wir hier ein ähnliches Spektakel erleben wie bei der Männer-WM vor einem Jahr.
Michel Platini, UEFA-Präsident:
Seit der WM 2006 wissen wir doch, was die Deutschen können. Das kann 2011 doch nur gut werden.
Angela Merkel, Bundeskanzlerin:
Ich gratuliere dem DFB, dass es gelungen ist, die WM 2011 nach Deutschland zu holen. Dies wird eine weitere hervorragende Gelegenheit sein, mit Freunden aus aller Welt ein herrliches Fußball-Fest in Deutschland zu feiern. Ganz besonders freue ich mich auch für unsere frisch gekürten Fußball– Weltmeisterinnen. Ihre sportlich außergewöhnlichen Leistungen werden dadurch eine glanzvolle Bühne vor heimischem Publikum erhalten.
Ursula von der Leyen, Frauen– und Familienministerin:
Die Präsentation war großartig und hochprofessionell. Sie hat die Argumente, die für uns sprechen, klar herausgearbeitet.
Das ist eine großartige Chance für ein begeistertes Frauenfußball-Land wie Deutschland. 2011 werden wieder Freunde zu Gast sein. Das wird Rückenwind für diesen Sport in der ganzen Welt geben.
[via Spiegel Online, sport.de, sport.de, sport1.de und sport1.de]
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