Melanie Behringer

Name:
Mela­nie Behringer
Rücken­num­mer:
7
Posi­tion:
Mit­tel­feld
Ver­ein:
FFC Frank­furt
Geburts­tag:
18. Novem­ber 1985
Geburts­ort:
Lör­rach

Wer­de­gang

Sport­lich

Mela­nie Beh­rin­ger begann ihre sport­li­che Kar­riere bei der E– und D-Jugend der Spiel­ver­ei­ni­gung Utzen­feld. Hier fiel sie mit dem Rekord von 66 Toren in einer Sai­son auf. 2003 wech­selte sie über den FC Hau­sen zum Bun­des­li­gis­ten SC Frei­burg, wo sie bis 2008 aktiv war. In ihren 97 Ein­sät­zen für Frei­burg erzielte sie im Schnitt in jedem drit­ten Spiel ein Tor. Den­noch kam sie mit dem Ver­ein nie aus dem unte­ren Tabel­len­drit­tel her­aus. In der Sai­son 2008/09 wech­selte sie zum FC Bay­ern Mün­chen. Zwei Jahre spä­ter unter­schrieb sie einen Ver­trag beim Spit­zen­klub FFC Frank­furt. Für Bay­ern Mün­chen absol­vierte Beh­rin­ger 35 Bun­des­li­ga­spiele und kam auf 9 Tore. Für Frank­furt stand sie bis­lang 21 Mal in der Start­elf und traf sechs Mal. Ohne ihr Ver­let­zungs­pech, unter ande­rem ein Mit­tel­fuß­bruch, hät­ten es deut­lich mehr Ein­sätze sein kön­nen. Beh­rin­ger gilt als schnelle und drib­bel­starke Mit­tel­feld­spie­le­rin, die das Spiel auf­bauen und ord­nen kann. Dabei ver­fügt sie über einen stram­men Schuss und strahlt jeder­zeit Tor­ge­fahr aus. In einem Test­län­der­spiel gegen Däne­mark (3:0) erzielte sie ein legen­dä­res Weit­schus­s­tor fast von der Mit­tel­li­nie aus.

Pri­vat & Beruflich

Mela­nie Beh­rin­ger absol­vierte nach der Schule eine Lehre als Büro­kauf­frau. Bis 2008 übte sie die­sen Beruf in einer Dru­cke­rei bei Denz­lin­gen sogar aus. Anläss­lich der Fuß­ball Welt­meis­ter­schaft in Süd­afrika 2010 enga­gierte sich Beh­rin­ger für das Sozi­al­pro­jekt „Wir hel­fen Afrika“.

Erfolge

Natio­nal­mann­schaft

Im Junio­rin­nen­be­reich war Beh­rin­ger von 2002 bis 2004 für die U19 Aus­wahl und von 2005 bis 2006 für die U21 Aus­wahl aktiv. Bei der U19 gelan­gen ihr in 30 Spie­len 9 Tore, bei der U21 17 Tore in 64 Spie­len. Wäh­rend Beh­rin­ger 2004 mit der U19 das Finale der Euro­pa­meis­ter­schaft 1:2 gegen Spa­nien ver­lor, holte sie in dem­sel­ben Jahr den Welt­meis­ter­ti­tel die­ser Jugend­klasse. Ab dem Vier­tel­fi­nale gelang ihr in jedem Tur­nier­spiel ein Tor, jedes davon war spiel­ent­schei­dend. Im Januar 2005 debü­tierte Beh­rin­ger in der A-Nationalmannschaft im Spiel gegen Aus­tra­lien. Gegen Finn­land gelang ihr im März 2006 das erste Tor für die Natio­nal­elf. Bei der WM in China holte sie mit der Natio­nal­mann­schaft den Titel, ebenso bei der Euro­pa­meis­ter­schaft 2009. Bei den Olym­pi­schen Spie­len 2008 stand Beh­rin­ger in der Mann­schaft, die die Bron­ze­me­daille gewann. Auch bei der WM 2011 in Deutsch­land wird Beh­rin­ger vor­aus­sicht­lich zur Stamm­for­ma­tion gehö­ren. Sil­via Neid schätzt sie als wich­tige Stütze im Mit­tel­feld, die das Spiel schnell machen kann und Zug zum Tor entwickelt.

Ver­ein

Mit dem SC Frei­burg und Bay­ern Mün­chen war Mela­nie Beh­rin­ger über­wie­gend im Abstiegs­kampf beschäf­tigt. Mit dem FFC Frank­furt gelangte Beh­rin­ger in andere Tabel­len­re­gio­nen und ver­passte nur knapp die Deut­sche Meis­ter­schaft. Im DFB Pokal lief es dage­gen bes­ser. Durch einem 2:1 Final­er­folg über Tur­bine Pots­dam gewann sie im März 2011 in Köln den Wett­be­werb mit ihren Frankfurterinnen.

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