Ariane Hingst

Name:
Ariane Hingst
Spitz­name:
Ari
Rücken­num­mer:
17
Posi­tion:
Mit­tel­feld
Ver­ein:
1. FFC Frankfurt
Geburts­tag:
25. Juli 1979
Geburts­ort:
Ber­lin

Wer­de­gang

Sport­lich

Bereits als Kind spielte Ariane Hingst viel Fuß­ball. Schon kurz nach ihrem sieb­ten Geburts­tag wurde sie von ihrem Stief­va­ter mit zum Trai­ning des Fuß­ball­ver­eins Her­tha Zeh­len­dorf genom­men. Als der dama­lige Trai­ner seine Tätig­keit auf­gab, über­nahm Ariane Hingsts Stief­va­ter ab sofort das Trai­ning der 4. F-Jugend, und Ariane nahm am Trai­ning teil. Als sie in die D-Jugend kam, konnte sie nicht län­ger mit den männ­li­chen Jugend­li­chen zusam­men­spie­len. Um jedoch trotz­dem wei­ter­spie­len zu kön­nen, über­sprang sie im Alter von elf Jah­ren zwei Alters­klas­sen, um dann in der weib­li­chen B-Jugend wie­der zu spie­len. Obwohl sie dort die jüngste Spie­le­rin war, konnte sie dank ihrer star­ken Leis­tung schnell Anschluss fin­den. Nach eini­gen Unstim­mig­kei­ten im Ver­ein wech­selte der Trai­ner der Mäd­chen­mann­schaft mit eini­gen Spie­le­rin­nen in einen ande­ren Ver­ein und die Mann­schaft wurde auf­ge­löst. Im Jahr 1992 mel­dete sie ihr Vater beim VfB Lich­ter­felde an, wo sie sich jedoch nicht mehr wei­ter­ent­wi­ckeln konnte.
Nach­dem sie nach zwei Jah­ren wie­der nach Zeh­len­dorf zurück­kehrte, durfte sie dank einer Son­der­spiel­ge­neh­mi­gung bereits im Alter von 15 Jah­ren in der sich dort ent­wi­ckel­ten Regio­nal­li­ga­mann­schaft mit­spie­len. Nach einer Dis­qua­li­fi­zie­rung der Mann­schaft für den DFB-Pokal riet ihr ihre Trai­ne­rin Tina Theune-Meyer zur dar­auf­fol­gen­den Sai­son zu den Bun­des­li­gis­ten zu wech­seln.
Nach­dem sie meh­rere Jahre bei Tur­bine Pots­dam ver­brachte und kurz­zei­tig sogar in einer schwe­di­schen Mann­schaft mit­spielte, wech­selte sie am 1. Januar 2009 letzt­end­lich zum 1. FFC Frank­furt, mit dem sie einen Ver­trag bis 2011 führt.

Pri­vat & Beruflich

Nach ihrer absol­vier­ten Aus­bil­dung zur Bank­kauf­frau lies sie sich im Anschluss zur Phy­sio­the­ra­peu­tin aus­bil­den und arbei­tete vor ihrer Kar­riere als Fuß­bal­le­rin in Schwe­den als staat­lich aner­kannte Phy­sio­the­ra­peu­tin einer Eishockeymannschaft.

Erfolge

Natio­nal­mann­schaft

Am 27. August 1996 hatte Ariane Hingst ihr Debüt in der deut­schen Natio­nal­mann­schaft. Beim drit­ten Län­der­spiel gegen Israel schoss sie ihr ers­tes Län­der­spiel­tor und ein wei­te­res. Bis heute war es ihr ein­zi­ges Dop­pel­tor im Laufe ihre Kar­riere bei der Natio­nal­mann­schaft. Als sie 1997 mit ihrer Mann­schaft nach Nor­we­gen zur Euro­pa­meis­ter­schaft fuhr, schaffte sie dort im Finale ihr ein­zi­ges Tur­nier­spiel vom Beginn an und wurde letzt­end­lich mit ihrer Mann­schaft Euro­pa­meis­te­rin.
1999 nahm sie als jüngste Spie­le­rin im Kader an der Welt­meis­ter­schaft teil, im dar­auf­fol­gen­den Jahr fuhr sie mit der Natio­nal­mann­schaft zu den Olym­pi­schen Spie­len nach Syd­ney. Dort fei­erte sie einen wei­te­ren Erfolg, als sie beim letz­ten Vor­run­den­spiel gegen Schwe­den zwei Minu­ten vor Abpfiff das ent­schei­dende Tor zum Sieg ihrer Mann­schaft schoss. Nach­dem die Mann­schaft jedoch im Halb­fi­nale gegen Nor­we­gen ver­lor, schaff­ten sie im Spiel gegen Bra­si­lien den drit­ten Platz und somit die Bron­ze­me­daille.
Nach­dem ihre Mann­schaft in einem DFB-Pokalspiel auf­grund feh­len­der Spiel­be­rech­ti­gung dis­qua­li­fi­ziert wurde, gab ihre Trai­ne­rin ihr deut­lich zu ver­ste­hen, dass sie zur dar­auf­fol­gen­den Sai­son 1997/1998 zu einem Bun­des­li­gis­ten wech­seln müsste, um in die Natio­nal­mann­schaft zu gelangen.

Ver­ein

Im Ver­ein erzielte Ariane Hingst erste Erfolge als sie bereits im Alter von 15 Jah­ren in der Regio­nal­li­ga­mann­schaft mit­spielte und 1996 Regio­nal­li­ga­meis­te­rin wurde. In der dar­auf­fol­gen­den Sai­son gewann die Mann­schaft im DFB-Pokalspiel gegen For­tuna Sach­senroß Han­no­ver, wurde jedoch auf­grund Ariane Hingsts feh­len­der Spiel­be­rech­ti­gung disqualifiziert.

Aus­zeich­nun­gen & Ehrungen

Ariane Hingst wurde mit dem sil­ber­nen Lor­beer­blatt aus­ge­zeich­net. Hier­bei han­delt es sich um die höchste ver­lie­hene Aus­zeich­nung für Sport­ler in Deutsch­land. Im Jahr 2003 wurde sie zur Bran­den­bur­gi­schen Sport­le­rin des Jah­res ausgezeichnet.

VN:F [1.9.17_1161]
Rating: 0.0/10 (0 votes cast)

Popu­la­rity: 3%

Keine ähnli­chen Bei­träge gefunden.

{ 0 Kommentare… füge jetzt einen hinzu }

Hinterlasse einen Kommentar

Comments will be sent to the moderation queue.

Vorheriger Beitrag:

Nächster Beitrag: