Annike Krahn

Name:
Annike Berit Krahn
Rücken­num­mer:
5
Posi­tion:
Ver­tei­di­gung
Geburts­tag:
1. Juli 1985
Geburts­ort:
Bochum

Wer­de­gang

Sport­lich

Bereits im zar­ten Alter von vier Jah­ren begann Annike Krahn mit dem Fuß­ball­spie­len. Ihre sport­li­che Aus­bil­dung genoss sie in ver­schie­de­nen Ver­ei­nen des Ruhr­ge­biets, die Sta­tio­nen waren der SV West­fa­lia Weit­mar 09 von 1989 bis 1993, die SV Wal­des­rand Lin­den von 1993 bis 1998 und der TuS Har­pen zwi­schen 1998 und 2002. Über die SG Wat­ten­scheid 09, für die Karhn von 2002 bis 2004 aktiv war, wech­selte sie zum Bun­des­li­gis­ten FCR 2001 Duis­burg. Dort spielt sie auch heute noch. Obwohl ihr ein Ange­bot vom FFC Frank­furt vor­lag, ver­län­gerte sie ihren Ver­trag 2007, 2008 und 2009 jeweils um ein Jahr. 2002 begann Karhns Kar­riere in der Natio­nal­mann­schaft, zuerst bei der U19 und der U21. Für die U19 war sie zwi­schen 2002 und 2004 aktiv und erzielte in 29 Ein­sät­zen 10 Tore. 2005 und 2006 lief Krahn ins­ge­samt 64 Mal für die U21 auf und kam auf vier Tore. Annike Krahn gilt als zwei­kampf­starke Abwehr­spie­le­rin und ist im Ver­ein wie in der Natio­nal­mann­schaft vor allem durch ihre lang­jäh­rige Erfah­rung und Ein­sätze bei gro­ßen Tur­nie­ren eine unent­behr­li­che Stütze des Teams. Krahns Stär­ken lie­gen im kom­pro­miss­lo­sen Ein­satz in den Zwei­kämp­fen, im tak­ti­schen Spiel­ver­ständ­nis und darin, die Abwehr zusam­men zu hal­ten. Wäh­rend sie im Spiel­auf­bau Schwä­chen zeigt, gehört das Kopf­ball­spiel zu ihren Stär­ken. So rückt sie häu­fig bei Stan­dard­si­tua­tio­nen auf und sorgt für Gefahr im geg­ne­ri­schen Strafraum.

Pri­vat & Beruflich

Annike Krahn machte das Abitur an der Schil­ler­schule in Bochum und begann ein Sport­stu­dium an der Ruhr­uni­ver­si­tät Bochum. Im Win­ter­se­mes­ter 2008/09 arbei­tete sie als Prak­ti­kan­tin in der Mar­ke­ting­ab­tei­lung des Männer-Bundesligisten VfL Bochum. Krahn gilt als Fan die­ses Ver­eins und ist auch sonst Bochum und dem Ruhr­ge­biet sehr ver­bun­den. Zu ihren Hob­bys zählt die Musik. Mit der Pop­band „Spor­t­rock“ spielte sie den Song „Fuß­ball­som­mer“ pas­send zur WM in Deutsch­land 2011 ein. Die CD wurde im Mai 2011 veröffentlicht.

Erfolge

Natio­nal­mann­schaft

Mit den U19 DFB-Juniorinnen holt Annike Krahn 2004 den Welt­meis­ter­ti­tel. Bei der Euro­pa­meis­ter­schaft in dem­sel­ben Jahr wurde das Team zwei­ter. 2006 gewann sie mit der U21 den Nor­dic Cup. Im Januar 2005 gab Krahn ihr Debüt in der deut­schen A-Nationalmannschaft im Spiel gegen Aus­tra­lien. Ihren Durch­bruch fei­erte sie aber erst bei der WM in China 2007. Am Anfang des Tur­niers musste sie sich mit einem Platz auf der Bank zufrie­den geben. Als sich San­dra Min­nert ver­letzte, rückte Krahn in die Anfangs­for­ma­tion auf und bil­dete gemein­sam mit Linda Bre­so­nik, Ariane Hingst und Kers­tin Ste­ge­mann eine Ver­tei­di­gung, die im wei­te­ren Tur­nier­ver­lauf ohne Gegen­tref­fer blieb. Nach dem Welt­meis­ter­ti­tel von 2007 wurde Krahn Stamm­spie­le­rin und holte mit dem Team 2009 dem Euro­pa­meis­ter­ti­tel und 2008 die Bron­ze­me­daille bei den Olym­pi­schen Spielen.

Ver­ein

Zwar ver­passte Krahn mit dem FCR 2001 Duis­burg immer wie­der die Deut­sche Meis­ter­schaft, ins­ge­samt wurde sie vier Mal hin­ter­ein­an­der Vize­meis­te­rin in den Jah­ren 2005 bis 2008. Doch holte sie mit dem Ver­ein 2009 und 2010 zwei Mal hin­ter­ein­an­der über­ra­schend den DFB Pokal. 2009 gewann sie mit Duis­burg den UEFA Cup der Frauen. Mitt­ler­weile kommt Krahn für ihren Ver­ein auf 106 Bun­des­li­ga­ein­sätze, in denen sie sie­ben Tore erzielte.

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